Den Namen Boa Vista hat die Insel im Streit um die Entdeckung des Archipels erhalten. Der Erstbeschreiber Antonio da Noli hatte sie 1458 Sao Cristovao nach dem Schutzheiligen der Genueser Seeleute benannt. Der Venezianer Alvise Da Mosto hingegen berichtet in seinem ca. 1564 verfassten Bericht, er habe die Insel bereits 1456 zusammen mit Antoniotto Usodimare entdeckt, als ihre Schiffe bei einem Sturm vom Kap Blanc aus nach Südwesten abgetrieben worden waren. Sie hätten die Insel "boa vista" benannt, da es die erste Landsicht in dieser Gegend gewesen war.

Im Inselinneren überragen einige verwitterte Vulkanschlote den Kalksockel, auf dem die ansonsten flache Insel aufsitzt. Das Inselinnere der mit 620 km² recht großen Insel ist wüstenhaft. Ausgedehnte Dattelhaine wechseln sich ab mit Dünenfeldern, gebirgiger Steinwüste und weiten Kiesfeldern in den zumeist flach auslaufenden Trockentälern. Umgeben wird die Insel von einer Kette weiter, hellerSandstrände.

Das Klima kennt nur geringe jahreszeitliche Schwankungen mit Temperaturen zwischen 20 und 32°C, extrem seltenen Niederschlägen und zumeist einer kräftigen Brise aus Nord-Ost.

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